RFID-Factory
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c/o abaco Informationssysteme GmbH
Koblenzer Straße 123
32584 Löhne
Tel. +49 5731 8811
Fax. +49 5731 8807
E-Mail: info@abaco.de
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Datum 08 / 2015
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rfid1502_b1: Andrej Ermlich und Horst Koitka (v.l., beide abaco Informationssysteme GmbH) führten den Europaabgeordneten Elmar Brok (r.) durch das Praxislabor der „RFID-Factory“ in Löhne. – Foto RFID-Factory
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rfid1502_b2: Prominenter Besuch am 26. August im Praxislabor der „RFID-Factory“ in Löhne: Der Europaabgeordnete Elmar Brok zeigte sich beeindruckt von den Optimierungsmöglichkeiten für die Möbelindustrie durch den Einsatz von RFID (v.l.: Horst Koitka, abaco Informationssysteme GmbH, Elmar Brok, MdEP, Andrej Ermlich, abaco Informationssysteme GmbH). – Foto RFID-Factory
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Mit RFID Zeit und Geld sparen
Elmar Brok besucht RFID-Factory in Löhne

Das Thema „Industrie 4.0“ ist Chefsache für Elmar Brok. Der CDU-Europaabgeordnete und Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des Europaparlaments stattete am 26. August der „RFID-Factory“ im ostwestfälischen Löhne einen Besuch ab und informierte sich aus erster Hand über die innovativen Konzepte für die vernetzte Möbelproduktion. Die Möbelindustrie, deren Zulieferer und viele Maschinenbauer haben in Broks Wahlkreis Ostwestfalen-Lippe ihre Heimat. So wollte sich der Abgeordnete sachkundig machen, welche Konsequenzen das Stichwort „Industrie 4.0“ für die Wirtschaft in der Region hat.

Elmar Brok zeigte sich bei seinem Rundgang beeindruckt vom Optimierungspotenzial durch RFID für die Abläufe in der Möbelindustrie. An den Stationen des Praxislabors wurde deutlich, wie vielfältig sich die Investitionen in diese Technologie langfristig auszahlen. Die flexible Adaption von Kundenwünschen bei optimaler Nutzung der Ressourcen und schnellem Durchlauf ist für Teile der Branche bereits zum Maß der Dinge geworden. RFID-Technologie ist dabei ein unerlässlicher Faktor: Sie bildet die Basis für die Umsetzung der „Industrie 4.0“. Durch die Implementierung von RFID lassen sich neben der obligatorischen Traceability (=Nachverfolgbarkeit) klare ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsgewinne bewirken.

Barcode war gestern – RFID gehört die Zukunft

Knapp 20 Kooperationspartner des RFID-Netzwerks haben sich zusammengetan und am Firmensitz der abaco Informationssysteme GmbH in Löhne ein Praxislabor eingerichtet: Interessierte Firmen aus der Möbel-, Holzverarbeitungs- und Maschinenindustrie erhalten in der „RFID-Factory“ den kompletten Überblick zu den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der intelligenten RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) – also für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren. Das funktioniert auch als sogenannte Pulk-Lesung zur Erfassung aller Einzelteile auf einem gemeinsamen Warenträger „in einem Rutsch“.
Die Werkstücke mit RFID-Label geben ihre produktspezifischen Informationen an Maschinen und IT-Steuerungssysteme weiter. So lassen sich für jedes Werkstück und auf jeder Stufe der Möbel-Prozesskette in Echtzeit eventuelle Soll-Ist-Abweichungen erkennen, nötige Korrekturen direkt im laufenden Prozess durchführen und damit wertvolle Ressourcen, Zeit und Kosten einsparen: beginnend bei der Beschaffungslogistik, danach in der Produktionslogistik sowie durch alle Bearbeitungsstufen der Möbelfertigung hindurch bis zur Versandlogistik – inklusive Anlieferung und Verteilung im Wareneingangslager beim Handel.

Andrej Ermlich, Projektleiter der abaco Informationssysteme GmbH: „Alle Akteure profitieren von der durchgängigen Kommunikation mit RFID. Fehlervermeidung ist besser als Fehlerbehebung. Dieses Prinzip schafft die gewünschte Prozess-Sicherheit und Schnelligkeit sogar für die komplexen Anforderungen der Losgröße-1-Fertigung.“

Effizienz in der Produktion, weniger Reklamationen

Bei intelligent vernetzten Fertigungssystemen für die Holz- und  Möbelindustrie sorgt RFID dafür, dass unvollständige Lieferungen, verschollene Sonderteile oder Produktionsunterbrechungen wegen Lagerdifferenzen beim Materialeinsatz der Vergangenheit angehören. Bei lackierten, intelligenten Werkstücken ist mit RFID jederzeit eine automatische und kontaktlose Erkennung möglich: Jedem Werkstück lassen sich über den unsichtbar integrierten RFID-Tag individuelle Informationen zum Spritzlackierprozess zuordnen. Farbwechsel, Trocknungsparameter und Anlagenvorschübe sind über das übergeordnete Steuerungssystem jederzeit stückgenau einstellbar.
 
Auch Reklamationsvermeidung ist ein schlagendes Argument für die RFID-Nutzung – gerade in der Möbelindustrie mit ihren vergleichsweise hohen Reklamationsquoten. Wenn die richtige Ware unversehrt und zur richtigen Zeit am richtigen Ort landet, bedeutet das einerseits zufriedene Kunden, andererseits eine wirksame Mehrkostenvermeidung durch Ressourcenschonung und Optimierung des Materialeinsatzes. Retourenware, die heute in vielen Fällen einfach im Schredder endet, entsteht nämlich erst gar nicht. Werden Mehrfachanlieferungen vermieden, verringert das den Anteil von ineffizientem Personaleinsatz und die unnötige Verkehrsbelastung durch zusätzliche Transportfahrten – inklusive Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß der Lieferfahrzeuge.

Die Frachtraumoptimierung der Logistiktransporte ist ein weiteres Argument für RFID. Zudem lässt sich über die „Cloud“ über sogenannte Hubs sogar die herstellerübergreifende Transportbündelung durch externe Logistiker realisieren. Der geschätzte Ist-Anteil dieses Prinzips liegt in der Möbelindustrie heute erst bei ca. 50%. Die Transportbündelung steigert die Frachtkosten-Effizienz und führt dank der besseren Kapazitätsauslastung zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Und ein weiteres Nachhaltigkeits-Argument sollte nicht unerwähnt bleiben: RFID kann zu einem verantwortlicheren Umgang mit den eigenen Mitarbeitern beitragen, denn nur eine fehlerfreie Liefertouren-Organisation ermöglicht die Realisation der richtigen Lade- und Abladereihenfolge sowie die korrekte und vollständige Zusammenstellung der einzelnen Kundenkommissionen. Dadurch wird der unnötige Zeit- und Kraftaufwand für nachträgliches Umräumen im Transportfahrzeug reduziert und somit auch die körperliche Belastung der Mitarbeiter.

Auf diese Art erzeugt der RFID-Einsatz an vielen Stellen echten Mehrwert – auch für mittelständische Unternehmen. Im RFID-Praxislabor in Löhne ist das Know-how der rund 20 Netzwerkpartner versammelt, hier finden ständig Innovation und Entwicklung, Transfer und Implementierung statt. Besucher aus Industrie und Fertigung, die sich für die Einführung von RFID in ihrem Unternehmen interessieren, sind jederzeit herzlich willkommen.
www.rfid-factory.eu

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rfid1502_b1: Andrej Ermlich und Horst Koitka (v.l., beide abaco Informationssysteme GmbH) führten den Europaabgeordneten Elmar Brok (r.) durch das Praxislabor der „RFID-Factory“ in Löhne. – Foto RFID-Factory

rfid1502_b2: Prominenter Besuch am 26. August im Praxislabor der „RFID-Factory“ in  Löhne: Der Europaabgeordnete Elmar Brok zeigte sich beeindruckt von den Optimierungsmöglichkeiten für die Möbelindustrie durch den Einsatz von RFID (v.l.: Horst Koitka, abaco Informationssysteme GmbH, Elmar Brok, MdEP, Andrej Ermlich, abaco Informationssysteme GmbH). – Foto RFID-Factory

Kontakt:
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info@rfid-factory.eu, www.rifd-factory.eu

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