RFID-Factory
RFID-Factory
c/o abaco Informationssysteme GmbH
Koblenzer Straße 123
32584 Löhne
Tel. +49 5731 8811
Fax. +49 5731 8807
E-Mail: info@abaco.de
WWW: http://www.rfid-factory.eu
 
 
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Datum 07 / 2015
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Kürzel rfid1501
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rfid1501_b1: Besuchern stehen alle Tore offen: Im erweiterten “Praxislabor” in Löhne präsentieren sich die Netzwerkpartner der “RFID-Factory” in einer dauerhaften Ausstellung. – Foto: abaco/RFID-Factory
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rfid1501_b2: Nie mehr unvollständige Lieferungen, verschollene Sonderteile oder Produktionsunterbrechungen wegen Lagerdifferenzen beim Materialeinsatz – Die RFID-Factory zeigt, wie es geht. Foto: abaco/RFID-Factory
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rfid1501_b3: RFID optimiert Lackierprozesse: Jedem Werkstück lassen sich über den RFID-Tag individuelle Informationen zum Spritzlackierprozess zuordnen: Farbwechsel, Trocknungsparameter und Anlagenvorschübe sind in der modernen Lackieranlagentechnik über ein übergeordnetes Steuerungssystem jederzeit stückgenau einstellbar. – Foto: abaco/RFID-Factory
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rfid1501_b4: Traceability heißt, jeden Schritt einer Prozesskette festzuhalten und nachvollziehbar zu machen. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dies ermöglicht Korrekturen bereits im laufenden Prozess. – Foto: abaco/RFID-Factory
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rfid1501_b5: Produktionsablauf mit vernetzter Fertigungstechnik: Bei lackierten, intelligenten Werkstücken ist dank RFID eine automatische und kontaktlose Erkennung jederzeit möglich. – Foto: abaco/RFID-Factory
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rfid1501_b6: RFID-unterstützte Lagerverwaltungs-, Transportplanungs- und Steuerungssysteme: Der Kunde beherrscht seine gesamte Transportkette von der Anlieferung im Lager bis hin zur Auslieferung beim Kunden optimal, effizient und durchgängig. – Foto: abaco/RFID-Factory
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Praxislabor der „RFID-Factory“ in Löhne neu eingerichtet
Plattform für individuelle Workshops zur vernetzten Möbelproduktion

„Internet der Dinge“ lautet ein griffiges Schlagwort, „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Keine Frage: Industriell gefertigte Losgröße 1 für die maßgenaue Adaption von Kundenwünschen bei optimaler Nutzung der Ressourcen und schnellem Durchlauf wird zum Maß der Dinge. Aber das redet bzw. schreibt sich so schnell. In Wirklichkeit bedeutet das Erreichen dieses Ideals ein eng verzahntes Zusammenspiel vieler Faktoren. Einer davon nennt sich „Traceability“, zu Deutsch „Nachverfolgbarkeit“, – von Anfang an Gegenstand der „RFID-Factory“: 17 Kooperationspartner haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam auf diversen Fachmessen präsentiert. Nun stellen sie der Holzbearbeitung und Möbelfertigung ihre Plattform auf Dauer zur Verfügung, für Innovation, Entwicklung, Transfer und Implementierung am Standort Löhne aus einer Keimzelle bei der Firma abaco Informationssysteme GmbH entstanden.

Flexible Prozesse und nahezu unbegrenzte IT-Kapazitäten nutzen nur so viel, wie zu jedem Zeitpunkt das Steuerungssystem die Realität abbildet: Echtzeit! Unabdingbar notwendig ist die Nachverfolgbarkeit von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette in Echtzeit – sonst kann man den Traum von Industrie 4.0 in die sprichwörtliche Tonne treten. Das haben nicht nur IBM und Daimler-Benz erkannt, die gemeinsam mit 19 weiteren Technologie-Entwicklungspartnern aus den Bereichen Software, Hardware, Lesegeräte und Applikationen 2014 das Daimler RFID Test & Innovation Center für die Automobilbranche und deren Zulieferer ins Leben gerufen haben. Das leuchtete wohl auch den Teilnehmern der letzten LIGNA ein, der Weltleitmesse für die Holzbearbeitung: Im Rahmen eines Wettbewerbs zum „Neuheiten-Symposium“ erkannten sie der RFID-Factory unter über 70 vorselektierten Bewerbern den zweiten Preis zu – nach einer Neuheit, welche die körperliche Unversehrtheit von Maschinenbedienern sichert.

RFID heißt das Medium, das die Schnittstelle zwischen dem Management-System und dem physischen Prozess von den Zulieferteilen bis zum Endabnehmer schließt, die gesamte Wertschöpfungskette verknüpft und unter Umständen sogar bis zum Ende des Produktlebenszyklus reicht. RFID steht für Radio-Frequency Identification – also für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren. Das funktioniert auch als sogenannte Pulk-Lesung, d.h. Lesen aller Einzelteile auf einem gemeinsamen Warenträger „in einem Rutsch“. Barcode war gestern – RFID gehört die Zukunft.

RFID-Factory jetzt als Dauereinrichtung

Nach Auftritten auf Fachmessen gibt es die „RFID-Factory“ jetzt auch als feste Einrichtung: 17 Kooperationspartner des RFID-Netzwerks haben sich zusammengetan und am Firmensitz ihres Partners abaco Informationssysteme GmbH im ostwestfälischen Löhne ein Praxislabor eingerichtet. Hier können sich interessierte Firmen aus der Möbel-, Holzverarbeitungs- und Maschinenindustrie umfassend über die Einsatzmöglichkeiten der intelligenten RFID-Technologie informieren. Auf aktuellen 300 Quadratmetern zeigt die RFID-Factory umfassend, wie „Traceability“ entlang der Wertschöpfungskette im Detail technisch funktioniert und dabei echten Mehrwert erzeugt – auch für mittelständische Unternehmen.

Für das RFID-„Praxislabor“ des Netzwerks bedeutet Löhne einen optimalen Standort – hier konzentriert sich nicht nur die Küchenindustrie: Die nahe Region Paderborn-Delbrück-Gütersloh ist Heimat einer großen Zahl von Wohnmöbelherstellern, im weiteren Umfeld auch von Büromöbelherstellern. Doch schon jetzt finden nicht nur Unternehmen aus den klassischen Möbelindustrien den Weg ins Praxislabor. Auch für Betriebe aus dem Türen-, Fenster-, Treppen und Fassadenbau, dem Caravan- und Schiffbau oder aus der Werkzeugmaschinen-Steuerung bieten die RFID-Lösungen hochinteressante Optimierungspotenziale.

Vorteile der integrierten Supply-Chain erkennen und nutzen

Das Praxislabor der „RFID-Factory“ erlaubt eine anschauliche Tour durch die Stationen einer vollständig integrierten Supply Chain. Am Beispiel einer Schubladenfront wird das komplette Szenario der Warenflusslogik für die Möbelproduktion gezeigt. Die RFID-Transponder sind entweder mit einem „abatag“ unsichtbar ins Werkstück integriert oder werden äußerlich als RFID-Etiketten aufgebracht. Ihre gespeicherten Informationen können vielfältig auf jeder Stufe zur Optimierung der Abläufe genutzt werden.

Der dargestellte RFID-Praxistest beginnt beim Zulieferer mit den verschiedenen Arten der Beschaffungslogistik von Werkstücken oder Teilen, gefolgt von der Produktionslogistik ab Wareneingang bei der Möbelindustrie. Danach geht es in die zahlreichen Bearbeitungsstufen der Möbelfertigung wie Zuschnitt und Lackierung, weiter in die Zusammenführung, Montage und Qualitätskontrolle. Dem schließt sich die Versandlogistik inklusive der Anlieferung und Verteilung im Handelseingangslager an. Alle Akteure profitieren von der durchgängigen Kommunikation mit RFID: Mit ihrer Hilfe lassen sich auf jeder Stufe der Möbel-Prozesskette eventuelle Soll-Ist-Abweichungen erkennen, nötige Korrekturen direkt im laufenden Prozess durchführen und damit wertvolle Ressourcen, Zeit und Kosten einsparen.

Individuelle Firmenworkshops zu RFID

Die Kooperationspartner der dauerhaften „RFID-Factory“ in Löhne verstehen diese als ein Implementierungs-Instrument. Das kreative Experimentierfeld ist als RFID-„Praxislabor“ wie ein lebendiger Organismus konzipiert, der sich räumlich und inhaltlich flexibel verändern lässt. Neue Konzepte der Netzwerk-Partner können zeitnah aufgenommen werde, so dass die Präsentation immer den aktuellsten Stand der RFID-Entwicklungen zeigt. „Im RFID-Praxislabor finden ständig Innovation und Entwicklung, Transfer und Implementierung statt“, erklärt Anja M. Koitka von abaco. „Besucher aus Industrie und Fertigung, die sich für die Einführung von RFID in ihrem Unternehmen interessieren, sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. Abseits des Messetrubels können wir in entspannter Atmosphäre ausführliche Erstgespräche führen und auf spezielle Anliegen eingehen, denn jedes Unternehmen und jede Abteilung haben ihre eigenen Abläufe und Anforderungen.“

Aus den Ergebnissen des Vorgesprächs resultieren praxisbezogene Machbarkeitsstudien. In einem kundenspezifischen Workshop werden danach diese maßgeschneiderten Lösungen vorgestellt und gemeinsam mit allen Beteiligten am runden Tisch besprochen. Die Räumlichkeiten in Löhne bieten dazu für 30 bis 40 Teilnehmer ausreichend Platz.

Gemeinsam mit Abaco vertreten sind namhafte Spezialisten wie Balluff Sensortechnik, das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA), GS1 Germany, der World-RFID-Palettenhersteller Falkenhahn AG, Franz Glane Maschinen- und Gerätebau, Hagemeier Neumöbellogistik, die Homag Group, das ims Ingenieur- und Managementbüro Sauter, der Etikettier-Spezialist Logopak Systeme, Numdata Software, Pietig Lagertechnik, der Automatisierungsanbieter RK Rose+Krieger, Tarakos Software, Venjakob Maschinenbau, Wanko Informationslogistik sowie Weka Fahrzeugbau. Alle Akteure des RFID-Netzwerks sehen sich als Entwicklungspioniere und sind bestrebt, weitere Partner aus verschiedenen Branchen zu gewinnen, die mit ihrem Spezial-Know-how das gemeinsame Leistungsangebot erweitern und bereichern können.

Kontakt:
RFID-Factory – Praxislabor Löhne
abaco Informationssysteme GmbH
Koblenzer Str. 123
32584 Löhne
Tel. +49 (0)5731 8811
info@rfid-factory.eu
www.rifd-factory.eu

Terminbuchungen für das RFID-Labor werden unter Tel. +49 (0)5731 8811 gern entgegen genommen.


Bildunterschriften
 
rfid1501_b1: Besuchern stehen alle Tore offen: Im erweiterten “Praxislabor” in Löhne präsentieren sich die Netzwerkpartner der “RFID-Factory” in einer dauerhaften Ausstellung. – Foto: abaco/RFID-Factory

rfid1501_b2: Nie mehr unvollständige Lieferungen, verschollene Sonderteile oder Produktionsunterbrechungen wegen Lagerdifferenzen beim Materialeinsatz – Die RFID-Factory zeigt, wie es geht. Foto: abaco/RFID-Factory

rfid1501_b3: RFID optimiert Lackierprozesse: Jedem Werkstück lassen sich über den RFID-Tag individuelle Informationen zum Spritzlackierprozess zuordnen: Farbwechsel, Trocknungsparameter und Anlagenvorschübe sind in der modernen Lackieranlagentechnik über ein übergeordnetes Steuerungssystem jederzeit stückgenau einstellbar. – Foto: abaco/RFID-Factory

rfid1501_b4: Traceability heißt, jeden Schritt einer Prozesskette festzuhalten und nachvollziehbar zu machen. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dies ermöglicht Korrekturen bereits im laufenden Prozess. – Foto: abaco/RFID-Factory

rfid1501_b5: Produktionsablauf mit vernetzter Fertigungstechnik: Bei lackierten, intelligenten Werkstücken ist dank RFID eine automatische und kontaktlose Erkennung jederzeit möglich. – Foto: abaco/RFID-Factory

rfid1501_b6: RFID-unterstützte Lagerverwaltungs-, Transportplanungs- und Steuerungssysteme: Der Kunde beherrscht seine gesamte Transportkette von der Anlieferung im Lager bis hin zur Auslieferung beim Kunden optimal, effizient und durchgängig. – Foto: abaco/RFID-Factory

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