Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen e.V. (VHK)
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Datum 11 / 2012
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vhnd1224_b1: Die Vorstände des Verbands der deutschen Polstermöbelindustrie begrüßen MdEP-Mitglied Dr. Andreas Schwab (Bildmitte links) – rechts daneben Gastgeber und Verbandsvorsitzender Dirk-Walter Frommholz, links im Meinungsaustausch VdDP-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann. - Foto: VdDP
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Vorstände der Polstermöbelindustrie tagen in Brüssel
EU-Parlamentarier Andreas Schwab im Gespräch über die Krise als Chance im Binnenmarkt

In zeitlichem und räumlichen Kontext zur Messe „Salon du Meuble 2012“ trafen sich vergangene Woche die Vorstände des Verbands der deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP e.V.), Herford, mit MdEP Dr. Andreas Schwab in Brüssel. Im Fokus des von VdDP-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann moderierten abendlichen Gesprächskreises standen Fragen rund um Verbraucherschutz und Binnenmarkt, aber natürlich auch Lösungsansätze zur Finanzkrise in Teilen der EU.

Seit 2004 gehört Dr. Schwab als Abgeordneter dem Europaparlament an. Dort ist er Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, wo er als Sprecher der EVP als der größten politischen Gruppierung auf die Willensbildung auf europäischer Ebene Einfluss nimmt. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Maßgeblich war das seit 1989 politisch aktive CDU-Mitglied Ideengeber der EU-Richtlinie für Verbraucherrechte.

Die Vorstände des Verbands der Polstermöbelindustrie, die sich unter Leitung des VdDP-Vorstandsvorsitzenden Dirk-Walter Frommholz, Spenge, zuvor zu einem Gedankenaustausch zu aktuellen Branchenproblemen in Brüssel getroffen hatten, nahmen die Überlegungen des Parlamentariers interessiert und diskussionsfreudig auf. Auch beim Verbraucherschutz, so Dr. Schwab, werde leider noch immer nationales Rechts vor EU-Recht geschoben, was die Warenströme im Binnenmarkt nicht befördere.

Ebenso gebe es vereinzelt Bestrebungen, Verbraucherschutz zur Marktabschottung zu missbrauchen. Besondere größere Körperschaften, wie zum Beispiel im Handel, versuchten sich auf diese Weise Wettbewerbsvorteile zu Lasten von Industrie und Kunden zu verschaffen. Damit werde umgekehrt die an sich ambitionierte Politik europäischer Institutionen diskreditiert.

Dr. Schwab appellierte an die Unternehmer der Polstermöbelbranche, in ihren Betrieben und mit ihren Mitarbeitern so oft wie möglich die Vorteile des gemeinsamen Binnenmarktes und der europäischen Integration zu kommunizieren – gerade für die deutsche Gesellschaft mit Blick auf Wertschöpfung und Arbeitsplatzerhalt. Nach diesem rundum positiv aufgenommenen, ersten „Europa-Gespräch“ wird der VdDP verstärkt die wachsende Bedeutung der europäischen Institutionen in seiner Arbeit berücksichtigen.

Bildunterschrift
vhnd1224_b1: Die Vorstände des Verbands der deutschen Polstermöbelindustrie begrüßen MdEP-Mitglied Dr. Andreas Schwab (Bildmitte links) – rechts daneben Gastgeber und Verbandsvorsitzender Dirk-Walter Frommholz, links im Meinungsaustausch VdDP-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann. Foto: VdDP

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