AGA - Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH
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Datum 06 / 2012
Mandant AGA - Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH
Kategorie Presse-Information
Kürzel aand1204
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25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Arbeit in Detmold
Persönliche Stimmen zur AGA

Seit 1987 schafft das Integrationsunternehmen AGA Arbeitsplätze für die Menschen in Lippe. Über 120 Mitarbeiter sind derzeit in den Geschäftsfeldern „Recycling“, „Industriemontagen“ und „Umweltprojekte“ („Wasser im Fluss“ und Energiesparberatung) tätig. Die Belegschaft besteht mehrheitlich aus Langzeitarbeitslosen und Menschen mit psychischen oder körperlichen Handicaps. Dabei steht die AGA mit ihren Dienstleistungen im ganz normalen wirtschaftlichen Wettbewerb. Als gemeinnützige GmbH investiert die AGA sämtliche Einnahmen zurück ins Unternehmen, nur so lassen sich die Mitarbeiterstellen dauerhaft finanzieren.


Stimmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AGA


Monika Dämmrich, Industriemontagen, beschäftigt seit 1989: „Ich möchte auch für meine Selbstbestätigung arbeiten. Der Druck ist hier anders als ich das aus meinem früheren Job kannte. Wir müssen zwar auch unsere Leistung bringen, aber wir wissen genau, dass wir das auch schaffen.“

Wolfgang Schneider, Sperrmüllannahme Recyclinghof, beschäftigt seit 1989: „Das Besondere an der AGA ist, dass alle hier auf dem Hof so verschieden sind. Und dass alle ihr kleines Wehwehchen haben – und selbst die Gesunden haben ja immer ihre kleine Ecke. Damit muss man leben und das macht das Arbeiten eben auch spannend.“

Renate Böger, Industriemontagen, beschäftigt seit 1995: „Wenn ich weiß, was ich den Tag über machen muss, versuche ich das zu schaffen. Manchmal fühlt man sich nicht so gut, dann klappt das nicht so. Dann kann man sich an den Chef wenden und sagen ‚Heute geht es mir nicht gut‘. Dann lässt man es eben ein bisschen lockerer angehen. Am nächsten Tag versucht man, es wieder aufzuholen, wenn es einem besser geht.“

Heinz Kerner, Industriemontagen, beschäftigt seit 1996: „Ich habe eine Lehre im Gartenbau angefangen, aber kurz vor Schluss abgebrochen. Danach habe ich im Lager gearbeitet, bin aber nie so richtig zurechtgekommen. Das liegt, wie mir heute klar ist, an meiner Krankheit. Es war immer schwer für mich, Fuß zu fassen. Ich war wirklich verzweifelt. Über den Integrationsfachdienst Detmold habe ich von der AGA gehört. Ich habe ein Praktikum gemacht und dann einen festen Vertrag bekommen. Hier komme ich gern zur Arbeit.“

Ralf Bartkuhn, Umweltprojekt Wasser im Fluss (Renaturierung von Fließgewässern und Auen in Lippe), beschäftigt seit Ende 2011: „Das mach ich am liebsten, so richtig reinhauen mit Spaten, mit Schaufel – das brauche ich. Ich war schon mal hier, da haben wir den Bach mit Schaufel, mit Spaten und mit Pickhacke selber gemacht. Der Bagger kam nicht rein in den Wald. Und als zum Schluss alles fertig war, waren wir richtig stolz darauf. Da haben wir ein großes Lob gekriegt von den Vorarbeitern und von den Chefs für das, was wir geschafft haben.“

Klaus-Dieter Weiß, Zerleger und Beifahrer Recyclinghof, beschäftigt seit Anfang 2012: „Ich bin froh, dass ich durch die Arbeitsgemeinschaft Arbeit hier in Detmold wieder eine Beschäftigung gefunden habe und selbständig Geld verdiene.“


Stimmen von Kunden der AGA


Detlef Lemke, Phoenix Contact, Blomberg, Abteilung Strategisches Marketing im Corporate Purchase: „Wir als Phoenix Contact tragen auch Verantwortung für die Region. Am Unternehmen AGA schätzen wir die hohe Flexibilität und das Engagement. Das sind für uns wichtige Faktoren einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.“

Lars Helmer, Tönsmeier Entsorgung OWL GmbH & Co. KG, Porta Westfalica: „Mit der AGA aus Detmold verbinden wir, also die Unternehmen Tönsmeier und Schlotthauer hier in Lippe, eine jahrelange und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AGA und gratulieren zu dem Jubiläum.“

Stimmen von Freunden, Förderern und Aktiven der AGA

Friedel Heuwinkel, Landrat des Kreises Lippe: „Die AGA ist eine vorbildliche Einrichtung in Lippe, die Menschen in Arbeit bringt. Auch wir als Kreisverwaltung arbeiten in unterschiedlichen Umweltprojekten sehr eng und gut zusammen.“

Hermann Hibbeler, Vereinsvorsitzender AGA e.V.: „Das Projekt AGA ist der Beweis dafür, dass soziale Projekte möglich sind, dass sie qualitativ hochwertige Arbeit leisten und dabei durch Stabilität Menschen mit Handicap nicht nur Arbeit, sondern auch Heimat bieten können.

Dr. Lucas Heumann, Vereinsvorsitzender AGA e.V.: „Die Politik und damit die Gesellschaft sind gefordert, auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für den Fortbestand von Integrationsunternehmen wie der AGA gGmbH zu gewährleisten. Und wir freuen uns über neue, engagierte Mitglieder für den Verein AGA. Wir möchten die gesellschaftliche Verankerung des Vereins und auch des Unternehmens noch erweitern. Da es viele Schnittmengen unserer Tätigkeit mit der politischen Arbeit gibt, planen wir ein Inklusionsforum im Kreis Lippe. Damit soll ein permanenter Dialog zwischen den politischen Kräften und dem Integrationsunternehmen AGA angestoßen werden.“


Stimmen der AGA gGmbH-Geschäftsleitung


Paul Meier, Geschäftsführer AGA gGmbH: „Nach meiner Pensionierung als Banker habe ich bei der AGA eine Welt kennen gelernt, die ich vorher so nicht kannte. Die Arbeit hier hat mein Leben verändert, ich bin immer mit vollem Herzen dabei gewesen. Nach den ersten intensiven Jahren des Geschäftsaufbaus habe ich heute weniger Aufgaben im operativen Bereich, aber als Vertrauensperson und persönlicher Ansprechpartner bin ich immer für die Beschäftigten da. Ich hoffe, dass die AGA auch in Zukunft ihre gesellschaftlich wichtige Aufgabe wahrnehmen kann, wirtschaftliches Handeln mit sozialem Engagement zu verbinden.“

Jens Fillies, Geschäftsführer AGA gGmbH: „Die Gründungsidee der AGA war von dem Wunsch geprägt, etwas Nachhaltiges zu schaffen. Nachhaltig für die Menschen, die mit und für die AGA gearbeitet haben, nicht für das Unternehmen an sich. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten der AGA seit Jahren, ja teilweise seit Jahrzehnten die Treue. Für diese Menschen haben wir etwas Nachhaltiges geschaffen. Und sie haben dies mit ihrem Engagement zurückgegeben und damit dafür gesorgt, dass die AGA heute eben auch nachhaltig ist – und somit etwas ganz anderes als eine auf sechs Monate befristete Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Ich bin davon überzeugt, dass Integrationsunternehmen wie AGA und LKS auch in Zukunft das erfolgreichste und inklusivste Modell der Teilhabe am Arbeitsleben sein werden, weil nur sie es verstehen, sowohl den Anforderungen von Menschen mit Handicaps – seelisch, körperlich und sozial – als auch den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes gerecht zu werden.“


 

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