Leichtbauoffensive OWL
Leichtbauoffensive OWL
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Fachbereich Produktion und Wirtschaft
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Datum 03 / 2012
Mandant Leichtbauoffensive OWL
Kategorie Presse-Information
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lbnd1202_b1: Exemplarisches Befragungsergebnis in der 2. Runde der Delphistudie. Fazit: Die besonders in Deutschland ehemals fest verwurzelte Wertempfindung „schwere Ware gleich gute Ware“ verliert derzeit im Generationenwechsel rapide an Bedeutung. Grafik: Leichtbauoffensive OWL
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Die Leichtbauoffensive OWL präsentiert:
Zweites internationales Möbelleichtbau-Symposium in Lemgo

Leichtbau bietet Zukunftspotenziale – und das nicht nur im Möbelbau. Unter diesem Motto kommen am 23. und 24. Mai über 250 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Medien an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo zusammen: Die Leichtbauoffensive OWL lädt zum zweiten internationalen Möbelleichtbau-Symposium. Nationale und internationale Experten unterschiedlicher Fachgebiete stellen in Impulsvorträgen die neuesten Leichtbau-Konzepte und Entwicklungen aus Forschung und Praxis vor.

Im Juni 2010 hatte das erste Möbelleichtbau-Symposium als Auftaktveranstaltung des Förderprojekts „Leichtbauoffensive OWL“ ein großes Echo in der Branche gefunden. Seitdem haben Projektleiter Prof. Martin Stosch und das Team rund um Projektmanager Torben Hellmann umfangreiche Grundlagenforschungen rund um die Entwicklung und Bewertung von Leichtbaulösungen im Möbelbau durchgeführt.

Erkenntnisse der Forschungsarbeit werden vorgestellt

Die Arbeit der Offensive am Standort Lemgo umfasst die Bereiche Qualitäts- und Normungsarbeit, Stoffstromanalysen, Werkstoffprüfungen, Delphistudie und Conjoint-Analyse sowie Aus- und Weiterbildung. Auf dem Symposium werden nun die Ergebnisse der Fachöffentlichkeit vorgestellt, so zum Beispiel Methoden zur Qualitätssicherung von Werkstoffen für eine prozesssichere Verarbeitung von Leichtbauplatten. Im Bereich Qualität und Normung wurden Prüfverfahren und mechanische Modelle erarbeitet, die zur Erstellung von technischen Merkblättern für Werkstoffe im Möbelleichtbau führen. Das erste Etappenziel, die Überführung der Entwurfsvorlage „pr.CEN/TS“ in eine Technische Spezifikation „CEN/TS“, wird bald erreicht sein: Bereits im Mai wollen die Normungsgremien über die Einführung abstimmen.

Ein anderer Projektbaustein ist die Stoffstromanalyse. Hier wurde untersucht, inwieweit der Leichtbau die Erzeugung klimaschädlicher Gase vermindert und damit relevante Änderungen in der Gesamt-CO2-Bilanz erwirken kann. Außerdem hat die Leichtbauoffensive OWL eine breit angelegte „Delphistudie“ durchgeführt, die Ergebnisse werden in Teilen auch in einer „Conjoint-Analyse“ verwendet. Bei Kundeninterviews am ‚Point of Sale‘ wird die Akzeptanz von Leichtbaumöbeln im Vergleich zur konventionellen Bauweise gemessen und daraus neue Ansätze für Produktentwicklung und Marketing abgeleitet.

Und wie machen es die anderen?

Nicht nur die Branchenexperten aus der Möbelindustrie werden über ihre Praxiserfahrungen und Entwicklungen berichten: Die Symposiums-Teilnehmer können ebenso Leichtbaulösungen aus benachbarten Branchen oder aus Technologiefeldern fernab des Möbelbaus studieren. Vom Automobil- über den Flugzeugbau bis zur Bionik reicht die Themenpalette. Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft geben in Impulsvorträgen Einblicke in ihre Ideen, Konzepte und Anwendungen. Ergänzt wird das Fachprogramm durch eine begleitende Fachausstellung und eine Abendveranstaltung im Westfälischen Freilichtmuseum in Detmold.

Projektleiter Stosch: „In der Leichtbauoffensive haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Chancen und Potenziale der Leichtbaukonstruktion bei Möbeln zu ermitteln und auch für den aktiven Wissens-Transfer in die Branche zu sorgen. Das große Möbelleichtbau-Symposium mit seiner bunten Themenmischung bietet dazu eine ideale Plattform. Die Betriebe müssen für die Entwicklungen im Möbelsektor nachhaltig fit gemacht werden. Und wir wollen mit dazu beitragen, einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung für die heimische Möbelindustrie zu erreichen.“

Das Symposium-Programm und die Anmeldekontakte werden rechtzeitig bekannt gegeben.


http://www.igel-ev.net/de/leichtbauoffensive_owl/


Bildunterschrift:
lbnd1202_b1:
Exemplarisches Befragungsergebnis in der 2. Runde der Delphistudie. Fazit: Die besonders in Deutschland ehemals fest verwurzelte Wertempfindung „schwere Ware gleich gute Ware“ verliert derzeit im Generationenwechsel rapide an Bedeutung.

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Anzahl Teilnehmer an der 2. Befragungsrunde: 77

Grafik: Leichtbauoffensive OWL

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[17.06.2010]