Leichtbauoffensive OWL
Leichtbauoffensive OWL
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Fachbereich Produktion und Wirtschaft
Liebigstraße 87
32657 Lemgo
Tel. 05261 702 182
Fax. 05261 702 530
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Datum 02 / 2012
Mandant Leichtbauoffensive OWL
Kategorie Presse-Information
Kürzel lbnd1201
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lbnd1201_b1: Die Leichtbauoffensive OWL präsentierte sich vom 6.-9. Februar auf der ZOW in Bad Salzuflen (rechts: Niels Kenter, Mitte hinten: Jens Lüskow). Foto: Clarion Events Deutschland
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lbnd1201_b2: Leichtbauoffensive OWL: Werkstoffprüfungen von Leichtbaumaterialien sind ein fester Bestandteil der Projektarbeit. Foto: Leichtbauoffensive OWL
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Wichtiges Know-how für den Möbelleichtbau
Leichtbauoffensive OWL auf der ZOW 2012

Vom 6.-9. Februar präsentierte sich die Leichtbauoffensive OWL auf der Leichtbau-Sonderfläche der ZOW – Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau in Bad Salzuflen. In Halle 22.1 standen Projektleiter Professor Dipl.-Ing. Martin Stosch und sein Team für alle Fragen rund um die Projektfortschritte der „LBO-OWL“ zur Verfügung. Die Offensive arbeitet in den Bereichen Qualitäts- und Normungsarbeit, Stoffstromanalysen, Werkstoffprüfungen, Delphistudie und Conjoint-Analyse sowie Aus- und Weiterbildung.

Bereits seit zwei Jahren unterstützt die Leichtbauoffensive OWL (Lemgo) die Interessengemeinschaft Leichtbau „igeL“ (Lemgo und Herford) in vielen Bereichen bei der Weiterentwicklung des Möbelleichtbaus. Das Förderprojekt wurde von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gemeinsam mit dem igeL initiiert. Projektleiter Prof. Martin Stosch: „Wir sehen unsere Aufgaben nicht nur in der Grundlagenforschung, wir sind auch aktive Botschafter der Leichtbauidee in der Branche. Der Auftritt der Leichtbauoffensive auf der ZOW im Rahmen der Leichtbau-Präsentation war eine willkommene Plattform für uns, um unsere gemeinsame Entwicklungsarbeit vorzustellen, kontinuierlich Werbung für den Möbelleichtbau zu machen und eine breitere Akzeptanz auch bei den Herstellern zu erreichen.“

Forschung und aktiver Wissens-Transfer in die Branche

Ziel der Aktivitäten der Leichtbauoffensive ist es, die Chancen und Potenziale der Leichtbaukonstruktion bei Möbeln zu ermitteln und zu bewerten. Die zugehörige Entwicklungsarbeit am Standort der Hochschule in Lemgo ist in der Zwischenzeit weit vorangeschritten. Das Projektteam beschäftigt sich beispielsweise mit Methoden zur Qualitätssicherung von Werkstoffen für eine prozesssichere Verarbeitung von Leichtbauplatten und der Klassifizierung von Leichtbau-Werkstoffen. Ein weiteres zentrales Projektmodul ist der Bereich Qualität und Normung. Hier werden geeignete Prüfverfahren und mechanische Modelle erarbeitet, die zur Erstellung von technischen Merkblättern für Werkstoffe im Möbelleichtbau führen sollen. Das erste Etappenziel, die Überführung der Entwurfsvorlage „pr.CEN/TS“ in eine Technische Spezifikation „CEN/TS“, wird bald erreicht sein: Die Vorlage befindet sich bereits im Abstimmungsprozess bei den Normungsgremien.

Ein anderer Projektbaustein ist die Stoffstromanalyse. Hier wird untersucht, inwieweit der Leichtbau die Erzeugung klimaschädlicher Gase vermindert und damit relevante Änderungen in der Gesamt-CO2-Bilanz erwirken kann. In Abstimmung mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) werden seit Sommer 2011 Stoffstromanalysen in der dortigen Zentralabteilung für Technikbedingte Stoffströme (ITAS-ZTS) durchgeführt.

Um die Entwicklung und Vermarktung von Leichtbauprodukten in die richtigen Bahnen zu lenken, hat die Leichtbauoffensive OWL eine dreistufige Expertenbefragung bei Akteuren aus Industrie, Handel, Dienstleistung, Wissenschaft und politischen Institutionen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser breit angelegten „Delphistudie“ waren Grundlage für die folgende „Conjoint-Analyse“. Die Akzeptanz von Leichtbaumöbeln im Vergleich zur konventionellen Bauweise sollen direkt am ‚Point of Sale‘ in Kundeninterviews gemessen werden. Daraus werden anschließend spezifische Produktmerkmale für Leichtbaumöbel herausgearbeitet werden, die zu einer positiven Kaufentscheidung beim Kunden führen sollen.

Möbelleichtbau-Symposium am 23. und 24. Mai

„Die Ergebnisse der Projektarbeiten sind für die gesamte Möbelbranche interessant und von Bedeutung“, erklärt Torben Hellmann, Projektmanager der Leichtbauoffensive. „Daher möchten wir schon heute alle Interessierten aus der Möbelbranche – und ganz besonders auch die Möbelproduzenten – herzlich zu unserem zweiten internationalen Möbelleichtbausymposium nach Lemgo einladen. Am 23. und 24. Mai wird sich an der Hochschule in Lemgo alles um den Leichtbau drehen. Wir stellen dort sämtliche Arbeitsergebnisse einer breiten Fachöffentlichkeit vor. Außerdem wird es thematische Ausflüge in andere Branchen geben, in denen der Leichtbau sich bereits etabliert hat und von denen wir uns viel abschauen können. Die Teilnahme ist für alle Besucher kostenlos.“ Das Team der Leichtbauoffensive ist bereits intensiv mit den Vorbereitungen befasst. Das Symposium-Programm und die Anmeldekontakte werden rechtzeitig bekannt gegeben.


http://www.igel-ev.net/de/leichtbauoffensive_owl/


Bildunterschriften:
lbnd1201_b1: Die Leichtbauoffensive OWL präsentierte sich vom 6.-9. Februar auf der ZOW in Bad Salzuflen (rechts: Niels Kenter, Mitte hinten: Jens Lüskow). Foto: Clarion Events Deutschland

lbnd1201_b2: Leichtbauoffensive OWL: Werkstoffprüfungen von Leichtbaumaterialien sind ein fester Bestandteil der Projektarbeit.
Foto: Leichtbauoffensive OWL

Leichtbauoffensive OWL
Die Leichtbauoffensive OWL (Lemgo) ist ein Projekt der Hochschule OWL mit der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL).
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[17.06.2010]