Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL)
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Datum 02 / 2012
Mandant Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL)
Kategorie Presse-Information
Kürzel ilnd1201
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ilnd1201_b1: Ein „Leuchtturm“ auf der ZOW 2012: igeL war in Halle 22.1 mit einer eigens gestalteten Leichtbau-Fläche vertreten. – Foto: Clarion Events Deutschland
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ilnd1201_b2: Mit Leichtbau kriegt man die Kurve! Neue Freiheiten in der Formgebung demonstrierte das niederländische igel-Mitgliedsunternehmen Makers BV (auf dem Bild: Diederick und Mark van der Horst). – Foto: igeL
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Große Bühne für innovative Leichtbau-Konzepte
igeL auf der ZOW 2012

Von schwer entflammbaren Leichtbauplatten über geschwungene Arbeitsplatten bis hin zu innovativen Werkzeugen für die Leichtbautechnik gab es viel Interessantes zu sehen: Auch 2012 präsentierten sich die Mitgliedsfirmen der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL) mit breitem Angebot auf der ZOW in Bad Salzuflen. Auf der großen Leichtbau-Themenfläche in Halle 22.1 zeigte igeL vom 6.-9. Februar neue Entwicklungslösungen für Möbelindustrie und Innenausbau. Die Akteure vor Ort waren BASF, Egger, Elka, Hettich, Honicel, Leitz, Leuco, Makers BV, Moralt, Nolte, Swap, Thermopal und Vomo sowie die Leichtbauoffensive OWL, das zentrale Förderprojekt von igeL.

Brandschutz ist ein wichtiges Thema im Innenausbau – und auch mit Leichtbauprodukten realisierbar. Das bewies auf igeL-Fläche neben der Firma Vomo beispielsweise das Unternehmen Moralt Tischlerplatten. Der Hersteller zeigte auf der Messe seine neue, schwer entflammbare Balsa-Leichtbauplatte. Sie erfüllt die Anforderungen der Baustoffklasse B1 nach DIN 4102-1 und eignet sich damit für Möbel, Wand- und Deckenverkleidungen im Objektbereich, für die eine schwer entflammbare Ausführung vorgeschrieben ist. Diese Platte lässt sich mit herkömmlichen Techniken und Maschinen bearbeiten. Deckschichten aus HDF oder Pappel erlauben alle Oberflächenveredelungen wie Furnieren, Belegen mit HPL oder Direktlackieren.

Neue Freiheiten in der Formgebung ermöglicht ein Leichtbauplatten-Konzept, das vom niederländischen igeL-Mitgliedsunternehmen Makers BV vorgestellt wurde. Das Prinzip: Wasserfeste, stabile HDF-Platten als Trägermaterial werden mit HPL-Platten beschichtet. Mit dieser Konstruktion lassen sich nicht nur plane, sondern auch runde und geschwungene Formen in Leichtbauweise herstellen – beste Basis für noch mehr Kreativität im „leichten“ Innenausbau. Blickfang auf dem Messestand von Makers BV war ein geschwungener Tresen, der perfekt in ein trendiges Küchenambiente passt.

Neue Werkzeugsysteme für Wabenplatten

Ob Sägen, Fräsen, Bohren, Zerspanen oder Bekanten – Leichtbauplatten mit tragfähiger Decklage und wabenähnlichem Kern stellen ganz eigene Anforderungen an den Einsatz von Werkzeugen und Werkzeugsystemen. Die Werkzeuganbieter sind bereits bestens auf die Leichtbau-Anwendungen eingestellt und können für jeden Arbeitsschritt das passende Bearbeitungsgerät liefern. Das bewiesen auf der ZOW unter anderem die igeL-Mitstreiter Leitz und Leuco. Leitz zeigte seinen neu entwickelten Oberfräser mit angepassten Nutzlängen zum Einsatz bei Wabenplatten bis zu 100 mm Plattendicke. Dank DFC®-Technologie wird der Späneauswurf optimiert und so ein komplett sauberes Schnittbild erreicht.

Die Firma Leuco bietet in ihrem Sortiment unter anderem spezielle Sägeblätter für Druckbalkensägen, die zum Auftrennen von Waben-Leichtbauplatten im Stapel bis zu 150 mm und mehr verwendet werden. Die Anforderungen sind hoch, denn hier muss das Sägeblatt im Extremfall 150-mm-Riegel meistern, ohne an Stabilität zu verlieren. Beim Austritt des Sägeblatts schneiden die Zähne dann nahezu ins Leere, denn lediglich die Papierwabe und wenige Millimeter HDF-Decks werden getrennt. Diese unterschiedliche Belastung schafft das Sägeblatt des Herstellers problemlos. Das wird zum einen durch die spezielle Zahngeometrie erreicht, zum anderen durch besonders dünne Schnittbreiten, eine Stammblattausführung mit maximaler Steifigkeit sowie durch Spanwinkel von 15-20° oder mehr.

Nach vier Messetagen auf der ZOW zieht igeL-Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer eine positive Bilanz: „Das Besucherinteresse war groß, unsere Mitglieder konnten auf der Leichtbau-Plattform ihr spezielles Know-how vorstellen und gute Gespräche führen. Unsere Botschaft ist angekommen: Der Möbelleichtbau entwickelt sich in allen Bereichen ständig weiter und die Einsatzmöglichkeiten im Möbelbau und Innenausbau sind vielfältig – auch für Hybridmodelle aus konventionellen und leichten Baustoffen. Es lohnt sich also für die Hersteller der Branche, hier noch genauer hinzusehen und die Innovationskraft und Kreativität der Leichtbau-Akteure für die eigene Entwicklung neuer und attraktiver Produkte zu nutzen.“
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ilnd1201_b1: Ein „Leuchtturm“ auf der ZOW 2012: igeL war in Halle 22.1 mit einer eigens gestalteten Leichtbau-Fläche vertreten. – Foto: Clarion Events Deutschland

ilnd1201_b2: Mit Leichtbau kriegt man die Kurve! Neue Freiheiten in der Formgebung demonstrierte das niederländische igeL-Mitgliedsunternehmen Makers BV (auf dem Bild: Diederick und Mark van der Horst). – Foto: igeL

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