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Datum 11 / 2011
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Kategorie Presse-Information
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FMB-Expertenrunde zur Wettbewerbsfähigkeit des Maschinenbaus in NRW und OWL
Maschinenbau: Effizienz entscheidet – und Netzwerke schaffen Wettbewerbsvorteile

Höherer Wettbewerbs- und Kostendruck, Fachkräftemangel, Sorge um die Stabilität von Währung und Finanzmärkten: Wie bewährt sich der Maschinenbau in Nordrhein-Westfalen unter diesen Bedingungen? Diese Fragen waren Thema einer Expertenrunde auf der FMB - Zuliefermesse Maschinenbau 2011 in Bad Salzuflen.

NRW auf dem Weg zum führenden Maschinenbau-Land

Die aktuellen Zahlen sind durchaus positiv. Hans-Jürgen Alt, Cluster.Manager Produktion NRW und Geschäftsführer des VDMA NRW: „Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg zum führenden Maschinenbau-Land. Das Jahr 2011 werden die NRW-Maschinenbauer mit einem Umsatz von 44 Mrd. € abschließen. Und für 2012 erwarten wir ein weiteres Plus von 5%.“

Energieeffizienz als Treiber

Als einen wesentlichen Treiber für diese Entwickung sieht Hans-Jürgen Alt die Energieeffizienz: „Der Maschinenbau ist Schlüssellieferant für die Umsetzung von Einsparzielen.“ Zugleich können sich die Maschinenbauer und ihre Zulieferer im weltweiten Wettbewerb qualifizieren, wenn sie besonders effiziente Maschinen anbieten. Hans-Dieter Tenhaef, Sprecher des Vorstandes OWL Maschinenbau und Geschäftsführer der MIT Moderne Industrietechnik GmbH, Vlotho: „Wir als Zulieferer sind aktuell mit einigen Kunden im Gespräch, wie wir bei künftigen Maschinengeneration die Energieeffizienz um 20 bis 30% steigern.“

FMB: Forum für neue Ideen

Für derartige Aufgabenstellungen ist die enge Zusammenarbeit von Maschinenbauern und Zulieferern gefragt. Genau hier bietet die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau der Branche ein ideales Forum. Horst Rudolph, Geschäftsführer des Messeveranstalters Clarion Events Deutschland GmbH: „Wir sehen die FMB nicht als Image-Show, sondern als Forum für Gespräche, Diskussionen und gemeinsame Projekte. Diese Messe hat Workshop-Charakter. Deshalb sind die Stände der Aussteller einheitlich gestaltet und das ganze Messekonzept fördert den Austausch zwischen Austellern und Besuchern und auch unter den Austellern.“

„Networking“ unter Zulieferern

Dieses Konzept kommt so gut an, dass rund 450 Aussteller in Bad Salzuflen vertreten sind – nicht nur solche aus Ostwestfalen-Lippe. Mit 14.000 m2 sind rund 10% mehr Fläche belegt als im Vorjahr, darunter viele Gemeinschaftsstände, die dem Konzept des „Networkings“ Rechnung tragen. Den Gesamterfolg der Messe wird man erst nach dem letzten Tag abschätzen können. Aber die Ziele sind hoch gesteckt. Horst Rudolph: „Wir wollen die Zuliefermesse für den norddeutschen Raum und die Anrainerstaaten sein und sind auf guten Weg dorthin.“

Großes Interesse an Expertenforen

Zum Messekonzept gehört auch die Vermittlung von Fachwissen in Vorträgen und Expertenforen. Hier stehen 2011 ebenfalls Energieeffizienz und Green Engineering auf der Agenda. Klaus Meyer, Geschäftsführer Energie Impuls OWL: „Wir hatten nicht mit einem derart großen Interesse an unserer EnergieArena gerechnet. Allein zum Vortrag über Blockheizkraftwerke haben sich 120 Teilnehmer angemeldet. Damit stoßen wir an Kapazitätsgrenzen.“ Auch die anderen Vorträge sowie der Mittelstandskongress zum Thema „Green Production“ waren sehr gut besucht.

Klimaschutz braucht leistungsfähige Industrie

Best-Practice-Beispiele für „Green Production“ wurden auch auf vielen Messeständen gezeigt. Hier können die produzierende Unternehmen einerseits für sich Einsparpotenziale erschließen und andererseits effiziente Komponenten, Lösungen und Maschinen entwickeln, mit denen sie im Wettbewerb punkten. Dafür gibt es schon eindrucksvolle Beispiele. Wibke Brems, Mitglied des Landtags und energiepolitische Sprecherin der Grünen: „Jedes zweite Windkraftwerk-Getriebe weltweit wird in NRW gefertigt.“ Und mit den zahlreichen Herstellern von Antriebs-, Elektro- und Steuerungstechnik sind viele Unternehmen in OWL beheimatet, die an den nötigen Stellschrauben drehen und gemeinsam mit ihren Kunden hoch effiziente, energiesparende Lösungen in die Praxis umsetzen können.

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