DCC - Daten Competence Center e.V.
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Datum 09 / 2011
Mandant DCC - Daten Competence Center e.V.
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dcnd1107_b1: Dr.-Ing. Olaf Plümer, Geschäftsführer DCC – Daten Competence Center e.V.: „Das DCC als neutraler Dienstleister hilft allen Segmenten der Möbelbranche dabei, eine leistungsfähige Produktdatenkommunikation auf die Beine zu stellen.“ - Foto: DCC
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dcnd1107_b2: Die Neustrukturierung des „Integrierten Datenmodells IDM“ mit Subsets für die Segmente der Möbelindustrie. - Grafik: DCC
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Datenkommunikation in der Möbelindustrie wächst
DCC entwickelt sich zur zentralen Branchenorganisation

Das einheitliche „Integrierte Datenmodell IDM“ und der offene Stammdatenserver Cat@web (www.catatweb.de) sorgen dafür, dass die Küchenindustrie ihren Partnern die aktuellsten Katalogdaten schnell und sicher bereitstellen kann. Und ein Großteil der Branche ist bereits aktiv mit dabei. Koordiniert und organisiert werden beide Angebote vom unabhängigen Daten Competence Centers e.V. (DCC) in Herford. Aus dem einstigen Pilotprojekt ist ein Erfolgsmodell geworden, und seit diesem Jahr ist auch der Sprung in die Segmente Polster- und Badmöbel geschafft. Damit etabliert sich das DCC immer mehr als zentrale Schnittstelle für die Datenkommunikation in der gesamten Möbelindustrie.

Die Küchenmöbelbranche hat es erfolgreich vorgemacht: Das brancheneinheitliche „Integrierte Datenmodell IDM“ hat hier laut DCC bereits einen Verwendungsgrad von ca. 97% bei der Produkt-Datenversorgung der Planungssysteme des Handels. So wurden allein zwischen März 2009 und März 2011 ca. 1.300 Kataloge in 15 Sprachen zum Download bereitgestellt und von den Datenbeziehern ca. 4.500 Katalogdownloads ausgeführt.

Ein Produktdatensatz für alle

Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand: Das Katalogdatenformat IDM sichert schnellere, bessere, fehlerfreie und letztendlich auch günstigere Datenkommunikation zwischen Möbelindustrie und Handel. Mit einem einheitlichen elektronischen Datenmodell, das die Produktwelt des jeweiligen Segments sinnvoll und vollständig abbildet, lässt sich eine
bessere Versorgung der Planungssysteme im Möbelhandel mit
Produktdaten erreichen – sei es durch eine optimierte
Produktpräsentation oder die fehler- und rückfragefreie Bestellungsabwicklung. Auch aktuelle Sortimentsänderungen können den Handelspartnern zeitnah kommuniziert werden.

Flexible Datenlösungen helfen dem Verkäufer am POS

„Das IDM beinhaltet keine herstellerinternen, sondern ausschließlich handelsrelevante Daten, mit denen später die Planungsprogramme des Handels arbeiten“, erläutert DCC-Geschäftsführer Dr.-Ing. Olaf Plümer. Weitere Nutzungen der Datensätze sind möglich: Der Verkäufer kann die hinterlegten Informationen für eine gezielte Produktsuche auf modernen Medien wie dem Tablet-Computer nutzen. Auch eingepflegte grafische Daten oder „Marketing Communication Features“ lassen sich so abrufen. Dr. Plümer: „Mit flexiblen Datenlösungen, die den Verkäufer unterstützen und einen echten Mehrwert am Point of Sale bringen, werden elektronische Kataloge zu einem effektiven Vertriebsinstrument.“

Wichtig für alle exportorientierten Hersteller: Das System lässt sich dank Unicode-Unterstützung international einsetzen – insbesondere für Sprachen mit anderen Schriftzeichen wie Chinesisch und Russisch. Die umfangreichen Komfort- und Zusatzfunktionen des Stammdatenservers werden nach den Wünschen der Datenlieferanten und -nutzer stetig aktualisiert und ergänzt: So werden die Datenbezieher mit einer E-Mail-Versandfunktion automatisch informiert, sobald neue Katalogdaten für sie auf dem Server bereit stehen.

Mit dem vom DCC eingerichteten, offenen Stammdatenserver Cat@web ist zusätzlich eine Plattform entstanden, die eine schnelle und neutrale Bereitstellung der IDM-Daten für alle Beteiligten gewährleistet. Die Küchenmöbelbranche profitiert bereits von diesem sicheren und einheitlichen Distributionsweg: Der Hersteller autorisiert die Datennutzer, die Daten werden mittels statusgeschützter Downloads zentral über das Portal verteilt und sind dann für die Bezieher rund um die Uhr abrufbar. Alle Daten werden bei Cat@web kostenlos zur Verfügung gestellt. Das ist besonders für Handelshäuser und Portalbetreiber ein enormer Anreiz zur Nutzung.

Angepasste Datenmodelle für jedes Segment

Die Vorzüge des flexiblen IDM-Modells sprechen sich in der Möbelindustrie mehr und mehr herum. Eine hohe Marktabdeckung wie in der Küchenmöbelindustrie könnte also in Zukunft auch in anderen Segmenten erreicht werden. Das Interesse der dortigen Branchenteilnehmer ist jedenfalls sehr groß. Seit diesem Jahr arbeitet das DCC gemeinsam mit den Akteuren der Badmöbel- und der Polstermöbelindustrie konstruktiv an segmentspezifischen Datenmodellen. Die Grundlagen zur Erstellung von Subsets für das „IDM Badmöbel“ und das „IDM Polster“ wurden in diesem Frühjahr und Sommer gelegt, und die Entwicklungsarbeit geht derzeit mit großen Schritten voran.

Die aktuelle Dynamik beim „IDM Badmöbel“ und „IDM Polster“ will das DCC nutzen, um dort noch weitere Branchenunternehmen als Mitstreiter zu gewinnen. Die entsprechenden Systemanbieter für Industrie und Handel sind ebenso eingeladen, sich aktiv an der weiteren Entwicklung zu beteiligen.

Auch mit Vertretern des Bereichs „Spülen und Zubehör“ hat das DCC Anfang September einen ersten Workshop veranstaltet, um das bestehende IDM Küchenmöbel für dieses Segment zu optimieren. Weitere Projektfortschritte wird das zweite Arbeitstreffen zum Jahresende 2011 bringen.

Die mittelfristige Verbreitung des IDM-Datenmodells in der gesamten Möbelbranche sieht Dr. Plümer mit Zuversicht: „Zahlreiche Marktakteure haben erkannt, dass es höchste Zeit ist, datentechnisch eine Sprache zu sprechen. Und wir vom DCC helfen als neutrale Branchenorganisation dabei, eine leistungsfähige Produktdatenkommunikation auf die Beine zu stellen. Zur Umsetzung brauchen wir jedoch eine möglichst große Geschlossenheit. Wir sind offen für alle Unternehmen und Dienstleister der Möbelbranche, die sich unserer Initiative anschließen möchten, um das Projekt IDM in ihrem Produktsegment aktiv zu unterstützen.“


Abbildungen:

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Dr.-Ing. Olaf Plümer, Geschäftsführer DCC – Daten Competence Center e.V.: „Das DCC als neutraler Dienstleister hilft allen Segmenten der Möbelbranche dabei, eine leistungsfähige Produktdatenkommunikation auf die Beine zu stellen.“ - Foto: DCC

dcnd1107_b2: Die Neustrukturierung des „Integrierten Datenmodells IDM“ mit Subsets für die Segmente der Möbelindustrie. - Grafik: DCC

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[02.03.2012]