Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL)
Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL)
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Datum 02 / 2011
Mandant Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL)
Kategorie Presse-Information
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igeL-Pressekonferenz am 18.1.2011, imm cologne
Statement Dr. Hannes Frank, stellvertretender Vorsitzender igeL

Leichtbau ist das intelligente Einpacken von Luft. In Raumfahrt- und Flugzeugindustrie ist der Leichtbau von Beginn an das dominierende Konstruktionselement, die Autos der Zukunft, gleichgültig ob Elektromobile oder das 1-Liter-Auto mit Ottomotor, sind ohne Leichtbau nicht vorstellbar, Leichtbau für die Automobilindustrie ist eins der großen Zukunftsprojekte der Universität Paderborn.

Leichtbau in der Holz- und Möbelindustrie gibt es schon seit Jahrzehnten. Kellertüren und Regale in Wabenkonstruktionen findet man in vielen Häusern. Hier geht es darum, durch Leichtbau Kosten zu senken. Durch steigende Holzpreise und Verwendung von Holz als Energieträger rückt ein zweiter Gesichtspunkt in den Mittelpunkt des Interesses: Der Leichtbau zur Ressourcenschonung, denn wie eingangs gesagt, werden hier Holzspäne durch Luft ersetzt. Leichtbau in der Möbelindustrie kann aber viel mehr. Ich möchte dem nicht vorgreifen, was Herr Göcke Ihnen im Anschluss an mein Statement vorstellen wird: Möbel, die in Funktion und Design nur im Leichtbau möglich sind. Diese Chance haben die Möbelhersteller und ihre Zulieferer erkannt und sich in der Interessengemeinschaft Leichtbau zusammen geschlossen. Die Mitgliederliste liest sich wie das „Who is Who“ der Deutschen Möbelindustrie und ihrer Zulieferer.

Als Ende Januar 2008 Prof. Stosch Hochschule OWL, Bernd Riechers (damals Geschäftsführer von Hettich) und ich den Anstoß zur Interessengemeinschaft Leichtbau igeL gaben, haben wir nicht zu hoffen gewagt, dass dieses Cluster, in so kurzer Zeit ein Spiegelbild der deutschen Möbelherstellung werden könnte. Die Leichtbauinitiative OWL an der Hochschule Ostwestfalen Lippe, gefördert von EU, Landesregierung, Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe und Industrie löst die offenen Fragen, die durch neue Konstruktionen und die damit verbundene Normung entstehen. Im Leichtbau steht Ostwestfalen Lippe einmal nicht am Rande, sondern im Mittelpunkt von Nordrhein Westfalen. Bei allem Einsatz den igeL und die beteiligten Unternehmen leisten: Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und die Kölnmesse wäre dieser Messestand nicht realisierbar gewesen.

Wir wollen und werden den Leichtbau als Zukunftstechnologie in Ostwestfalen Lippe dauerhaft etablieren. Dabei sind die Hilfen, die wir durch die öffentliche Hand erhalten haben, eine Anschubfinanzierung. Dauerhafte Subventionen lehnen wir in OWL ab.

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